Die Erneuerung des TaP kommt nicht in die Gänge

Die Sanierung des Theater am Park in Biesdorf kommt seit Jahren kaum voran. Trotz früher Initiativen bleibt die notwendige Modernisierung unerfüllt.

Der bauliche und technische Zustand ist kritisch: Überalterte Anlagen, massiver Sanierungsstau, erforderliche Erneuerung der Haustechnik, Brandschutzanpassungen und die Modernisierung der Veranstaltungsräume prägen das Bild. Zunehmende Korrosionsschäden an der Außenhülle gefährden zudem die Substanz. Der Senat warnt, ohne grundlegende Sanierung sei ein dauerhafter Betrieb nicht zu sichern.

Zwar wurden Ende 2025 aus GRW-Mitteln Planungen überarbeitet und zehn Millionen Euro für Umbau und Sanierung zentraler Gebäudeteile vorgesehen, doch fehlt weiterhin ein tragfähiges Gesamtkonzept für Nutzung, Betrieb und Finanzierung; der große Saal bleibt seit über zwanzig Jahren geschlossen.

Die Infos gehen aus einer aktuellen Anfrage des Abgeordneten Stefan Ziller (B’90/Grüne) hervor, die hier zu finden ist.

Dass das Haus noch existiert, ist dem Engagement des Vereins TaP e.V. zu verdanken, der es bespielt und ein multifunktionales Veranstaltungszentrum mit touristischer Theaterfunktion anstrebt. Die Vision gibt es. Alle warten, bis der Senat und der Bezirk endlich handeln.

veröffentlicht am 06.02.2026