
Die Mahd des Wiesenparks
Der Wiesenpark liegt an der Eisenacher Straße und ist einer der größten im Bezirk. Die offenen Wiesenlandschaft hat dem Park ihren Namen gegeben und genau daraus ergibt sich ein Wunsch aus der dortigen Nachbarschaft.
Denn das häufige Mähen oder das Mähen kurz vor der Wärmeperiode, in der dann alles vertrocknet, ist einigen ein Dorn im Auge. Nach einem langem Atem und entsprechenden Anträgen der Bündnisgrünen Fraktion wurden die Mahdintervalle angepasst. In einer aktuellen Anfrage teilt das Bezirksamt mit:
In den vergangenen Jahren wurde im Wiesenpark ein besonderes Mähkonzept umgesetzt, dass sich an den Bedürfnissen der Natur und der Sicherheit orientierte. Dabei wurden die Wiesenflächen in verschiedene Blöcke eingeteilt, die im Wechsel und zeitversetzt gemäht wurden. Der erste Schnitt erfolgte im Juli, der zweite im September oder Oktober. Einige Teilbereiche, wie die Flächen im nördlichen Bereich des Parks beim Regenrückhaltebecken sowie entlang der Neuen Wuhle auf der östlichen Seite, wurden nur alle drei Jahre gemäht. Entlang der befestigten Wege und Spielflächen wurde dreimal im Jahr ein etwa zwei Meter breiter Sicherheitsstreifen gemäht, um die Begeh- und Befahrbarkeit zu gewährleisten. Das Mähkonzept diente dazu, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig wertvolle Offenland-Flächen mit einer vielfältigen Fauna und Flora zu fördern.
Das ist ein großer Erfolg und hilft vielen Insekten und Vögeln bei der Nahrungssuche. Dennoch gibt es noch etwas zu tun: Müllbehälter könnten ergänzt werden. Und auch das soll nach meiner Anfrage geprüft werden. Das freut mich sehr – oder wie wir in Berlin gerne sagen: „Kann man nicht meckern“.
veröffentlicht am 05.06.2026