Die Stillegung der Müllschächte und die Folgen

Die bloße Absicht der Wohnungsbaugesellschaften, die Müllschächte am Springpfuhl stillzulegen, hat Frust und Ärger ausgelöst.

Gemeinsam haben wir in den drei Doppelhochhäusern Unterschriften für einen offenen Brief an die degewo gesammelt – denn anders als in den umliegenden Aufgängen wurden hier bereits umfangreiche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Es gibt schlicht keinen nachvollziehbaren Grund für eine Stilllegung. Dieses „Glück“ haben die Bewohnerinnen und Bewohner der weiteren Häuser an der Allee der Kosmonauten nicht. Dort sind die Folgen einer Außerbetriebnahme bereits deutlich spürbar: Zahlreiche Parkplätze wurden mit Müllkäfigen bebaut, und statt den Müll wie bisher auf der eigenen Etage zu entsorgen, muss nun sogar die Straße überquert werden. In Kombination mit den ohnehin längeren Wegen zum Auto bedeutet das eine deutliche Verschlechterung für die Bewohnerschaft.

Meine Gedanken dazu sind:

  1. Eine weitere Verdichtung durch zusätzliche Wohnungen anstelle des Kino Sojus würde die Parkplatzsituation zusätzlich verschärfen.
  2. Mein Antrag, der das Bezirksamt auffordert, gegenüber der degewo die Rechtmäßigkeit eines Weiterbetriebs zu erklären, muss Erfolg haben. Er wird derzeit in den Gremien der Bezirksverordnetenversammlung beraten. Notwendig geworden war der Antrag, nachdem die degewo den offenen Brief der Nachbarschaft abschlägig beantwortet hat.

Ich halte Sie zu den weiteren Entwicklungen an dieser Stelle weiter auf dem Laufenden. Schreiben Sie mir Ihre Gedanken zum Thema. 

 

veröffentlicht am 05.06.2026