
Fahrt fällt aus: S-Bahn Berlin in der Krise
Wer stand im letzten Monat nicht ratlos an einem S-Bahnhof im Bezirk und musste auf dem Arbeitsweg improvisieren
Während die Berlinerinnen und Berliner mit dem täglichen S-Bahn-Wahnsinn zu kämpfen haben sagt Verkehrssenatorin Ute Bonde: “Krise, welche Krise?”. Ihr allein die Schuld in die Schuhe zu schieben wäre zu kurz gegriffen.
Doch gehört zur Lösung eines Problems zuallererst, dass man es identifiziert. Leider wird im Verkehrsresort auf Landesebene die Realität ausgeblendet, schöngeredet und somit die Fahrgäste im Stich gelassen.
Mein Tipp: statt über neue Autobahnen durch die Stadt oder Magnetschwebebahnen auf dem Tempelhofer Feld lieber die Fahrgäste an erste Stelle stellen – und dann den Ausbau der wichtigen Verbindungen forcieren: z.B. die Nahverkehrstangente von Marzahn bis Köpenick.
veröffentlicht am 01.09.2025