Darum geht's

Die Interessen unserer Nachbarschaft vertritt am besten, wer selbst hier lebt – hier wohnt, einkaufen geht, mit dem Rad unterwegs ist, einen Parkplatz sucht, im vollen Bus steht und aus erster Hand kennt, was uns alle bewegt. Verwalten aus der Ferne löst unsere Probleme nicht. 


Wir brauchen eine Stimme von hier, für hier. Darum trete ich für das Berliner Abgeordnetenhaus an.

Nach 8 Jahren Engagement für die Nachbarschaft und erfolgreicher Arbeit im Bezirksparlament ist es Zeit für den nächsten Schritt: Unsere Themen auch im Berliner Parlament auf die Tagesordnung zu bringen.


Am 20. September wählt Berlin. Ich werbe um Ihre Erststimme – für eine starke Vertretung von Biesdorf und Marzahn. Für eine Nachbarschaft, die zusammenhält und von jemandem vertreten wird, der hier zuhause ist:


Erststimme: Pascal Grothe

Das packe ich an

Stell dir vor, du gehst zur Haltestelle, ohne vorher auf die Uhr zu schauen – weil du weißt, in spätestens zehn Minuten bringt dich der nächste Bus ans Ziel. Tagsüber genauso wie nachts, unter der Woche genauso wie am Wochenende. Ob zum Unfallkrankenhaus Berlin, zum Müggelsee oder zur Arbeit: Du kommst zuverlässig und ohne lange Wartezeit an. Damit das Wirklichkeit wird, setze ich mich für den neuen M69 ein, der Marzahn aus dem Norden und Köpenick im Süden direkt an das Unfallkrankenhaus anbindet: tagsüber im 10-Minuten-Takt, nachts im 30-Minuten-Takt. Es braucht dafür keine zusätzlichen Busse, sondern eine kluge Linienführung und abgestimmte Fahrpläne.

Ein Nachmittag ohne Plan, aber mit Lust auf Bewegung: ein paar Körbe werfen, kurz an den Geräten trainieren, mit Freunden kicken – einfach so, ohne vorher Zeiten zu reservieren oder auf einen freien Platz im Verein zu warten. Genau das soll in Biesdorf und Marzahn selbstverständlich werden. Dafür setze ich mich ein: mehr Bäume und Grün auf unseren Plätzen statt nur Stein und Beton, dazu neue Outdoor-Sportgeräte, Basketball- und Bolzplätze zusätzlich zu den bestehenden Turnhallen und Sportanlagen. So entlasten wir die Vereine bei der Suche nach freien Zeiten und schaffen gleichzeitig Räume, in denen jeder draußen aktiv werden kann.

Der Helene-Weigel-Platz kann mehr sein als das Opfer eines Bauprojektes von der Stange: eine Arztpraxis um die Ecke, ein Supermarkt für den schnellen Einkauf, ein Kabarett-Theater mit fester Zukunft und eine Springpfuhl-Passage, in der wieder Leben ist. Genau das will ich hier ermöglichen. Deshalb setze ich mich für echte Mitsprache bei der Stadtentwicklung ein. Die bisherigen Pläne der Investoren gehen an den Bedürfnissen der Nachbarschaft vorbei – statt Nahversorgung entsteht vor allem teurer Wohnraum, der sich wie eine Mauer um das Quartier legt. Ich will, dass Anwohnerinnen und Anwohner bei der Planung tatsächlich gehört werden, für eine Entwicklung, die dem Kiez nützt statt nur den Investoren. Das Bestehende muss geschützt werden und neue Entwicklungen müssen allen nützen.

Ein lauer Sommerabend, eine Leinwand unter freiem Himmel, volle Reihen auf der Parkbühne – genau dieses Bild will ich nach Biesdorf zurückholen. Nachdem der bisherige Betreiber die Parkbühne an den Bezirk zurückgegeben hat, setze ich mich dafür ein, die Zukunft der Parkbühne gemeinsam mit dem neuen Betreiber zu gestalten. Der Ort hat großes Potenzial, bringt aber auch Aufgaben mit sich: ein marodes Dach, unbequeme Bänke, Mücken und Lärmschutz müssen gelöst werden. Ich bin überzeugt, dass daraus wieder ein toller Kulturort wird – mit Sommerkino und Veranstaltungen, die gerne besucht werden.

Mehr Bäume und Sträucher

An einem heißen Sommertag im Schatten eines Baumes sitzen, auf dem Weg zur Arbeit an blühenden Sträuchern vorbeigehen, im Wohnviertel spürbar kühlere Luft atmen – das soll in Marzahn-Hellersdorf überall möglich sein, nicht nur in einzelnen Parks. Dafür setze ich mich für ein konsequentes Pflanzprogramm ein: mehr Bäume und Sträucher auf Plätzen, in Wohnquartieren und an Schulen, dort wo heute vor allem versiegelte Flächen und Beton dominieren. Neue Pflanzungen sollen gezielt an Hitze-Hotspots entstehen und langfristig gepflegt und bewässert werden, damit sie auch anwachsen. So wird unsere Nachbarschaft nicht nur grüner, sondern im Sommer spürbar kühler und lebenswerter.

Tempo 30, Zebrastreifen & sichere Radwege

Kinder, die morgens allein oder mit Freunden zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, ohne dass Eltern sich um gefährliche Kreuzungen sorgen müssen – das ist mein Ziel.

Nicht überall braucht es Verkehrsberuhigung, auf manchen Straßen darf auch weiterhin zügig gefahren werden. Auf Schulwegen ist das anders: Hier setze ich mich konsequent für Tempo 30 und sichere Überwege ein. In der Köpenicker Straße und der Heesestraße habe ich das bereits gemeinsam mit Eltern durchgesetzt, in der Weißenhöher Straße kommt der erkämpfte Übergang als Nächstes. Mit den zwei neuen Schulen in der Haltoner Straße und der Garzauer Straße entstehen jetzt neue Schulwege, für die es dieselbe sichere Infrastruktur braucht.

Neue Infrastruktur, die realistisch ist und Interessen vereint.

Eine Umgehungsstraße, die den Verkehr aus den Wohnstraßen nimmt, ohne dass dafür die alten Eichenwälder der Wuhlheide weichen müssen oder Anwohnerinnen und Anwohner ihre Grundstücke verlieren – genau das ist mit der richtigen Planung möglich. Deshalb unterstütze ich eine zweispurige Umgehungsstraße kombiniert mit einer parallelen S-Bahn, statt eines überdimensionierten Ausbaus. Das ist nicht nur die naturverträglichere, sondern auch die realistischere Lösung: Für den Bau der S-Bahn wird ohnehin eine Baustraße benötigt, die sich direkt zur zweispurigen Trasse weiterentwickeln lässt. Weniger Aufwand bedeutet geringere Kosten und eine schnellere Umsetzung – und trotzdem entlasten wir die Köpenicker Straße, stärken den Nahverkehr und schonen dabei Wuhlheide und Anliegergrundstücke.

Hier erfährst du mehr über mich

Das habe ich schon geschafft

Hitzeaktionsplan für Marzahn-Hellersdorf

An heißen Tagen weißt du, wo es kühle Orte, Trinkbrunnen und schattige Plätze gibt, und niemand bleibt mit der Hitze allein – auch ältere Menschen erreicht das Hitzetelefon rechtzeitig. Dafür habe ich einen Hitzeaktionsplan mit konkreten Maßnahmen wie einer Karte kühler Orte, mehr Straßenbäumen, Sonnensegeln auf Spielplätzen und Pop-Up-Wasserdüsen an heißen Plätzen erarbeitet, ins Bezirksparlament eingebracht und dort wurde er beschlossen.

Tempo 30 in der Köpenicker Straße, Heesestraße & der Weißenhöher Straße

Kinder, die sicher und ohne Angst vor rasenden Autos zur Schule gehen – in der Weißenhöher Straße, der Heesestraße und vor der Fuchsberg-Grundschule in der Köpenicker Straße ist das jetzt Realität. Auf meine Initiative hin wurde Tempo 30 in der Weißenhöher Straße und in der Heesestraße umgesetzt (jeweils tagsüber in einem Abschnitt). Und gemeinsam mit engagierten Eltern habe ich die Verkehrsverwaltung dazu bewegt, auch in der Köpenicker Straße Tempo 30 einzuführen (ganztägig vor der Schule).

Bebauungsplanverfahren für die Anwohnerschaft am Helene-Weigel-Platz

Mit einem Antrag zum Bebauungsplanverfahren für das Gebiet rund um den Helene-Weigel-Platz und einem weiteren für das Gelände des Kino Sojus habe ich den Grundstein für eine Begrenzung der Bebauung gelegt und eine formale Beteiligung der Nachbarschaft gesichert. Nachdem Ensembleschutz und die Erklärung zum städtebaulichen Erhaltungsgebiet nicht vom Amt verfolgt wurden, ist es jetzt an dieses Verfahren gebunden. Wenn es nach mir geht, kann der Beteiligungsprozess noch umfangreicher werden. Damit hier nur Projekte realisiert werden, die der Nachbarschaft nützen.

Neue Zebrastreifen für die Heesestraße & die Weißenhöher Straße

In der Heesestraße und der Weißenhöher Straße sind Zebrastreifen jetzt angeordnet und werden demnächst umgesetzt – ein langer Kampf, der sich endlich auszahlt. Möglich wurde das auch, weil die Straßenverkehrsordnung auf Bundesebene von der Ampel-Regierung angepasst wurde: Zebrastreifen brauchen nun nicht mehr den aufwendigen Nachweis einer besonderen Gefahrenlage.

Neue Fahrradstraßen befinden sich im Verfahren

Nachdem über 20 Jahre keine einzige neue Fahrradstraße im Bezirk entstanden ist, habe ich in eine Vereinbarung für den Bezirk 10 km verhandelt und diese befinden sich auf dem Weg. Aktuell laufen die Vorplanungen, sodass wir in den kommenden 5 Jahren die neuen Fahrradstraßen befahren können. 

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