Neubau in der Wuhlestraße im Cecilienviertel

Die degewo plant zwischen 2026/2027 und 2029 den Bau von 105 bis 114 Wohnungen an der Wuhlestraße im Cecilienviertel. Hierzu gibt es widersprüchliche Angaben.

Außer den Wohnungen soll auch eine Gewerbefläche im Erdgeschoss entstehen. Doch für diese Pläne muss der Bebauungsplan erst geändert werden. Denn aktuell ist es dort nicht erlaubt Wohnungen zu errichten. Ausschließlich Nahversorgung ist laut dem geltenden Bebauungsplan genehmigungsfähig.

Auf dem Bauzaun-Banner wird zur Partizipation eingeladen. Auf der Webseite ist dann allerdings keine Beteiligungsmöglichkeit zu finden. Lediglich ein Hinweis: „Partizipationsstufe: Information“. Es scheint also so, als gäbe es keine Einbeziehung mehr. Und das trotz entsprechender Forderungen im Bezirksparlament und dem Stadtentwicklungsausschuss.

Dieses Muster tritt immer wieder auf. Grundsätzlich stehen viele in der Nachbarschaft einem Neubau nicht ablehnend gegenüber, wünschen sich jedoch kein Klotz vor dem Balkon. Das ist verständlich und kann berücksichtigt werden, sofern man denn die Anwohnerschaft als Projektentwickler oder Fachamt fragt. Ich bleibe dran.

 

veröffentlicht am 04.07.2026