
Was kommt nach dem Abriss? Neue Infos zur Zukunft des Preisgewitter-Grundstücks
Das Preisgewitter in der Wuhlestraße wurde inzwischen abgerissen und aktuell ist keine Bewegung zu erkennen. Darum habe ich mich mit einer aktuellen Anfrage beim Bezirksamt erkundigt, wie es nun weitergehen soll.
Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass der Plan für einen Neubau durch die Degewo weiterverfolgt wird.
Hierfür soll es auch eine Beteiligung der Anwohnerschaft geben – nach den, Zitat: “Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau durch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften“.
Laut dem erteilten Bauvorbescheid sind 212 Wohnungen geplant. 25 PKW-Stellplätze entfallen durch den Neubau. Dafür sollen 95 neue Parkplätze in einer Tiefgarage entstehen und weitere 17 Plätze oberirdisch auf dem Grundstück.
Wie viele Sozialwohnungen entstehen sollen, konnte das Bezirksamt nicht beantworten.
Mir bleibt weiterhin wichtig, dass die Baukörper zum einen: Nahversorgung mitdenken (denn dafür war der Bebauungsplan ursprünglich vorgesehen) und zum anderen: die vorhandenen Wohnhäuser nicht zu sehr bedrängen. Hier ist genug Abstand einzuhalten und die Höhe nicht so zu wählen, dass auf den Balkonen keine Sonne mehr ankommt.
Den genauen Wortlaut der Antwort auf meine Anfrage können Sie hier nachlesen:
Zum Grundstück des ehemaligen Preisgewitters in der Wuhlestraße
Frage 1: Wie ist der Stand zu Umsetzung etwaiger Baumaßnahmen auf dem o.g. Grundstück?
Für das Grundstück wurde am 19.04.2024 ein positiver Vorbescheid für das Vorhaben zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses auf der Grundlage des § 34 Baugesetzbuch (BauGB) erteilt. Ein Bauantrag wurde für das Grundstück bisher nicht eingereicht.
Frage 2: Welche Möglichkeiten hat die Anwohnerschaft auf die geplante Bebauung Einfluss zu nehmen?
Die Eigentümerin der Grundstücke (ein städtisches Wohnungsunternehmen) wird gemäß den „Leitlinien für Partizipation im Wohnungsbau durch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften“ eine Beteiligung der Anwohnerschaft für Neubauvorhaben durchführen.
Frage 3: Welcher Anteil von Sozialwohnungen ist geplant?
Im Bauvorbescheid sind 212 geplante Wohnungen angegeben. Die Anzahl der Sozialwohnungen wurde nicht benannt.
Frage 4:Welche Anzahl an Parkplätzen entfällt bzw. entsteht neu?
Im Bestand befinden sich auf dem Grundstück ca. 25 oberirdische Stellplätze, die nach Rückbau entfallen würden. Laut Bauvorbescheid sollen in der geplanten Tiefgarage des Neubaus 95 Parkplätze und oberirdisch auf dem Grundstück 17 PKW-Stellplätze eingerichtet werden.
veröffentlicht am 01.08.2025