Wasserwerk Kaulsdorf

Unser Trinkwasser aus dem Wasserwerk Kaulsdorf

Das Wasserwerk Kaulsdorf versorgt unseren Bezirk gemeinsam mit dem Wasserwerk Friedrichshagen mit frischem Trinkwasser. In das denkmalgeschützte Gebäude kommt normalerweise niemand rein, doch ich hatte Glück und durfte an einer Führung teilnehmen.

In zwei Reihen sind Brunnen tief in die Erde gebohrt worden. Diese Reihen nennen sich Brunnengalerien. Von dort aus wird Eisen- und Manganhaltiges Wasser an die Oberfläche befördert und mit Sauerstoff vermischt.

Dadurch bilden sich Flocken, die wie andere Schwebstoffe herausgefiltert werden. Dafür fließt das Wasser durch große Filter, bevor es zu uns ins Netz gelangt. Bis wir es aus dem Wasserhahn lassen, kann gut und gerne ein Tag vergehen. Denn wie das Wasser aus dem Wasserwerk Friedrichshagen, wird auch das Wasser aus dem Wasserwerk Kaulsdorf von der Verteilstation in Lichtenberg an der Landsberger Allee im Bezirk verteilt.

Fotos Wasserwerk Kaulsdorf

Der denkmalgeschützte Bau beherbergt vor allem die Filteranlagen, die unser Wasser aufbereiten.

Die Wasserbetriebe sind davon überzeugt, dass ihre Brunnen nicht für den sinkenden Wasserspiegel in den Kaulsdorfer Seen verantwortlich sind. Sie fördern schon seit Jahrzehnten eine ähnliche Menge und der Wasserstand sei stärker vom Regen abhängig.

Dass es keine regulären Führungen gibt hat einen Grund: Die ganze Anlage ist stark gesichert, weil unser Trinkwasser als wichtige Infrastruktur gilt, die vor Sabotage geschützt werden muss.

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veröffentlicht am 30.06.2024