Im Bezirk regt sich Widerstand: Die Anwohnerschaft rund um die Allee der Kosmonauten 155 hat einen Einwohnerantrag gestellt und dafür über 1.000 Unterschriften gesammelt. Ihr Ziel: Ein Bebauungsplanverfahren, das soziale Infrastruktur und Grünflächen sichert sowie eine übermäßige Bebauung verhindert. Ein Vorhaben, das eigentlich Aufgabe der Politik gewesen wäre.

Die ARD hat kürzlich die sechsteilige Serie "Marzahn Mon Amour" veröffentlicht, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Katja Oskamp. Die Serie erzählt die Geschichte der Berliner Autorin Katharina "Kathi" Grabowski, gespielt von Jördis Triebel, die sich in einer Lebenskrise befindet.

Nachdem ich den Bauhistoriker Dr. Matthias Grünzig im Interview vor der Kamera hatte und er ausführlich über die sehr guten Möglichkeiten einer städtebaulichen Erhaltungsverordnung gesprochen hat, habe ich gemeinsam mit Björn Tielebein einen Antrag eingereicht, um genau dieses in Mitte bereits erfolgreich genutzte Instrument nach Marzahn zu bringen und damit das Gelände rund um den Helene-Weigel-Platz vor den wilden Investorenplänen zu schützen.

Viele Feste mussten durch die Pandemie ausfallen und gerade deswegen sehnen sich viele Menschen aus dem Bezirk umso mehr danach, dass diese wieder stattfinden. Egal ob Umweltfest, Biesdorfer Blütenfest oder Alt-Marzahner Erntefest - wir brauchen eine Perspektive für die bezirklichen Festveranstaltungen.

Mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung möchte ich erreichen, dass die Buslinie 190 über den Elsterwerdaer Platz hinaus Richtung Marzahn-Süd verlängert wird. So kann die aktuell schlechte ÖPNV-Verbindung zwischen Biesdorf und dem Helene-Weigel-Platz verbessert werden.