Im Bezirk regt sich Widerstand: Die Anwohnerschaft rund um die Allee der Kosmonauten 155 hat einen Einwohnerantrag gestellt und dafür über 1.000 Unterschriften gesammelt. Ihr Ziel: Ein Bebauungsplanverfahren, das soziale Infrastruktur und Grünflächen sichert sowie eine übermäßige Bebauung verhindert. Ein Vorhaben, das eigentlich Aufgabe der Politik gewesen wäre.

Am 27. Januar 2025 lud die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung zu einem Infoabend über die geplante Bebauung am Helene-Weigel-Platz ein – und stieß damit auf enormen Zuspruch. Das Foyer war bis auf den letzten Platz gefüllt, sogar in den Obergeschossen mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um allen Anwesenden einen Blick auf die Diskussionsrunde zu ermöglichen. 

In meinem neuesten YouTube-Video widmen wir uns  einem Thema, das nicht nur Architektur-Interessierte anspricht, sondern auch alle, die sich für Stadtentwicklung und die Geschichte unseres Bezirkes begeistern. Im Interview mit dem Bauhistoriker Dr. Matthias Grünzig nehmen wir das Springpfuhl-Quartier in Marzahn genauer unter die Lupe.

Das Kino Sojus war ein schöner kultureller Ort zu dem viele Menschen im Bezirk gute Erinnerungen haben. Noch immer steht das Kino Sojus, doch der Eigentümer übernimmt keine Verantwortung und lässt das Gebäude seit Jahren verfallen. Nun möchte der Investor den Bau komplett abreißen und gegen einen überdimensionierten Baukörper ersetzen, der weit über die eigenen Grundstücksgrenzen hinaus geht.

Mit eine Unterschriftensammlung haben wir uns gemeinsam für die Herabstufung der Weißenhöher Straße ins Nebenstraßennetz eingesetzt. Inzwischen wurde die Petition an die Senatsverwaltung (Senatorin Bonde) versandt. Eine Rückantwort dazu liegt noch nicht vor. Allerdings ist bei mir bereits die Antwort des Bezirksamtes eingegangen, ob die Forderung unterstützt wird.

In meinem neuen YouTube-Video werfen wir einen Blick darauf, wie politische Interessen mit Immobilienunternehmen verflochten sein können. Konkret geht es um den Fall der Kleingartenanlage an der Hiltrudstraße, die einem Bauprojekt weichen musste – eine Entwicklung, die bei vielen Anwohnern für Empörung sorgte. Doch wie kam es dazu, dass der idyllische Ort dem Erdboden gleichgemacht wurde?

Auf dem Weg den Wald in der Langhoffstraße zu schützen, habe ich Sie bereits regelmäßig informiert. Es ist gelungen den Status als Wald offiziell anzuerkennen. Und: Der Bezirk verfolgte gemeinsam mit der ehemaligen Senatorin Bettina Jarasch das Ziel den Wald zu sichern. Trotzdem: Der ausscheidende Senator für Stadtentwicklung möchte auf Biegen und Brechen den Wald abholzen und dort Wohnungen bauen.

Ich habe Sie bereits darüber informiert, dass ich mit einem Antrag im Bezirksparlament die Nutzung des Grundstücks Buckower Ring 54, 56 als ökologische Ausgleichsfläche vorgeschlagen habe.  Das Bezirksparlament hat den Antrag bestätigt und auch die Senatsverwaltung von Bettina Jarasch unterstützte dieses Anliegen. Trotzdem: Der Bausenator möchte auf Biegen und Brechen dort Wohnungen bauen.

Auf einem Grundstück im Hafersteig nahe dem S-Bahnhof Biesdorf wird seit langer Zeit Schrott gelagert. Doch nicht nur auf dem Grundstück selbst, auch im direkten Umfeld rund um das Grundstück wurde etliches Material aus Metall und Plastik abgestellt. Ich habe mich dazu erkundigt und kann jetzt das Ergebnis teilen.

Dass es im ganzen Bezirk an barrierefreien Gehwegen fehlt, ist kein Geheimnis. Deswegen muss priorisiert werden, an welchen Stellen besonders schnell etwas passieren muss. Mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung setzen sich Bündnis 90/Die Grünen dafür ein, vor den Wohnungen der Lebenshilfe e.V. zügig Bordsteinabsenkungen und mehr zu realisieren.

Die gelben Wohntürme am Springpfuhl bilden ein markantes Ensemble, das weit über Marzahn bekannt ist. Seit den 90er-Jahren gibt es eine Photovoltaik-Anlage mit der Energie der Sonne für uns nutzbar gemacht wird. Mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung möchte ich darauf aufbauend weitere Anlagen anregen.

Die denkmalgeschützen Gebäude auf dem Gut-Biesdorf werden saniert. Dort sollen Gewerbeflächen entstehen. Zu den künftigen Mietern gehören eine Physiotherapie, die Tierarztpraxis an der B1 und das Stadtteilzentrum. Viele Nachbarinnen und Nachbarn haben sich ein gastronomisches Angebot gewünscht. Dazu gibt es jetzt Neuigkeiten.

Das Konzept eines Rufbusses soll in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf erprobt werden. Dazu haben sich die Senatsverkehrsverwaltung und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verständigt. Nun wurde das Bestellschreiben von der Verkehrssenatorin offiziell verschickt.

Das Quartier am Springpfuhl soll Stück für Stück barrierefreier werden. Als erste Maßnahme wird nun der Eingang zum Springpfuhlpark mit einem neuen Weg ausgestattet. Am 29. Juni wurden direkt vor Ort die Pläne vorgestellt. Dabei wurden Hinweise von den Anwohnerinnen und Anwohnern aufgenommen.

Die Fläche an der Ecke Weißenhöher Straße/ Lötschbergstraße liegt schon lange brach. In diesem Jahr sind einige Bäume auf die Gehwege und die Straße gestürzt. Mit einer Anfrage im Bezirksparlament hat sich die Bündnisgrüne Gruppe nach den Eigentumsverhältnissen und Plänen für die Zukunft der Brache erkundigt.

An der Marchwitzastraße wird ein neuer REWE-Markt und darüber Wohnungen gebaut. Direkt daneben befindet sich eine Bauruine. Mit den Tiefbauarbeiten für das vorgesehene Gebäude wurde zwar begonnen, aber mehr passierte dort nie. Inzwischen sammelt sich in der Grube häufig Wasser, welches übel riecht. Eine Anfrage hat nun gezeigt, dass das Bezirksamt weder genaue Kenntnis darüber hat, noch ein Interesse eine Verbesserung für diesen städtebaulichen Missstand herbeizuführen.