Dieses Jahr findet kein Weihnachtsmarkt auf dem Elsterwerdaer Platz oder im Schlosspark Biesdorf statt. Und das obwohl die Bezirksverordnetenversammlung auf Vorschlag der Grünen Fraktion beschlossen hatte, dass gemeinsam mit anderen Akteuren entsprechendes organisiert werden soll.

Das Biesdorf Center war bislang mit der Beezdorf-Initiative vor allem in Schulen unterwegs und hat dort Wissen vermittelt und sich engagiert in Kochkursen und der Bewirtschaftung von Schulgärten. Nun wollte die Organisation "InTheField", die ebenfalls zur Eigentümergesellschaft des Biesdorf-Centers gehört, ihr Engagement mit der Aktionswoche auf ein neues Level bringen.

Es gab in der Vergangenheit immer wieder Bemühung der Eltern die Schulwege zur Fuchsberg-Grundschule sicherer zu machen. Durch die neue Straßenverkehrsordnung (StVO), die von der vorherigen Regierung auf Bundesebene auf den Weg gebracht wurde, gibt es nun die Möglichkeit Tempo 30 vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen anzuordnen. Die Berliner Verkehrsverwaltung will aber nicht proaktiv handeln, sondern nur anlassbezogen, wenn sie dazu aufgefordert wird.

Ein neuer Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) könnte bald für mehr Komfort für Fußgänger in Alt-Biesdorf sorgen. Der Antrag, der kürzlich eingereicht wurde, sieht vor, einen befestigten Weg in Höhe des Durchgangs zum Heino-Schmieden-Weg  (Gut-Biesdorf) anzulegen.

Die Planung für den neuen Fußgängerüberweg in der Heesestraße ist abgeschlossen, doch die Umsetzung lässt weiterhin auf sich warten. Eltern der Fuchsberg-Grundschule haben bereits mit einer Demonstration auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat alle notwendigen Unterlagen an die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) übermittelt, doch eine Rückmeldung steht noch aus.

Der Spielplatz im Biesdorfer Stadtgarten ist für viele Familien ein wichtiger Ort im Alltag. Er ist besonders beliebt wegen der schattenspendenden Bäume und dem Wasserspielplatz. Doch in den letzten Monaten häufen sich Beschwerden von Eltern über zunehmenden Müll, Vandalismus und rechtsextreme Schmierereien. Eine Mutter, die regelmäßig mit ihrer kleinen Tochter dort ist, berichtet von unhaltbaren Zuständen.

Auf dem Baufeld der Firma Laborgh an der Hiltrudstraße wurden auffällige Installationen gesichtet: Neben mehreren hohen Türmen, die offenbar dem Schutz von Fledermäusen oder Vögeln dienen sollen, wurden auch Pfeiler mit reflektierender Folie aufgestellt. Diese wirken so, als sollten sie Vögel gezielt vom Gelände fernhalten.  Was steckt dahinter?

Das Schloss Biesdorf, das wunderschöne klassizistische Kleinod inmitten des Parks, bereitet sich auf zwei besondere Jubiläen vor. 2026 wird der zehnte Jahrestag der Wiedereröffnung gefeiert, 2027 dann 100 Jahre Schloss und Park Biesdorf in kommunalem Besitz. Und die Freunde des Schlosses haben Großes vor

Im Zuge des Neubaus der Grundschule an der Haltoner Straße musste der Kindergarten „Wuhlewanderer“ leider seinen bisherigen Spielplatz aufgeben. Der Verlust einer so wichtigen Freifläche für die Kinder sorgte für Besorgnis bei den Eltern, da der Kindergarten, der sich im Polimedica-Gebäude befindet, keinen eigenen Außenbereich hat.

In einer vorherigen Berichterstattung über das Biesdorf-Center haben wir bereits über das spannende Projekt der Solarenergie-Nutzung auf dem Dach des Einkaufszentrums berichtet. Nun zeigt sich, dass das Vorhaben weiterhin gut vorankommt. Der erste Schritt, die Installation der Photovoltaik-Paneele (PV), wurde bereits erfolgreich umgesetzt. Der nächste Meilenstein ist die Integration dieser Paneele in die Infrastruktur des Biesdorf-Centers, sodass bald die nachhaltige Energieversorgung des Gebäudes starten kann.

Der Internationale Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert weltweit an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 und gedenkt der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr fand am 25. Januar wiederholt eine Gedenkveranstaltung vor der ehemaligen Praxis des Dr. Arno Philippsthal in der Oberfeldstraße 10 in Berlin-Biesdorf statt.

Im Biesdorf Center gibt es in den nächsten Tagen eine außergewöhnliche Gelegenheit: Ein Pop-Up-Store bietet frisches, lokal produziertes Grünzeug und mehr. Hinter der Initiative steht das Berliner Start-up „Potager Farm“, das seit 2021 in einer ehemaligen Werkstatt an der Tychyer Straße 6 eine „vertikale Farm“ betreibt.

Auf der Eröffnung des Biesdorfer Weihnachtsdorfes wurde ein Spendenscheck in Höhe von 5.000 EUR an UNICEF überreicht. Die Geschäfte des Biesdorf Centers möchten so in der Weihnachtszeit die Arbeit von UNICEF für Kinder unterstützen und dazu aufrufen dem Beispiel zu folgen.

Mit eine Unterschriftensammlung haben wir uns gemeinsam für die Herabstufung der Weißenhöher Straße ins Nebenstraßennetz eingesetzt. Inzwischen wurde die Petition an die Senatsverwaltung (Senatorin Bonde) versandt. Eine Rückantwort dazu liegt noch nicht vor. Allerdings ist bei mir bereits die Antwort des Bezirksamtes eingegangen, ob die Forderung unterstützt wird.

Schloss Biesdorf hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Die italienische Turmvilla, die zwischen 1867 und 1868 erbaut wurde, steht mittlerweile seit über 150 Jahren. Ursprünglich als Hochzeitsgeschenk für Hans-Herrmann Freiherr von Rüxleben gedacht, erlebte das Schloss zahlreiche Besitzerwechsel und Umnutzungen – darunter die Familie Siemens, die das Anwesen prägte und den Park erweiterte.

In meinem neuen YouTube-Video werfen wir einen Blick darauf, wie politische Interessen mit Immobilienunternehmen verflochten sein können. Konkret geht es um den Fall der Kleingartenanlage an der Hiltrudstraße, die einem Bauprojekt weichen musste – eine Entwicklung, die bei vielen Anwohnern für Empörung sorgte. Doch wie kam es dazu, dass der idyllische Ort dem Erdboden gleichgemacht wurde?